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Jam Session: Geduldsprobe oder Ein Rezept für Chutney mit Pflaume, Limette & Koriander

Dieses Chutney gehört definitiv in die Kategorie Slow Food und stellt meine Geduld auf eine harte Probe. Ich muss ja immer sofort probieren oder am besten gleich alles sofort aufessen. Doch hier gilt: je länger man wartet desto besser schmeckt das Chutney. Deswegen werde ich auch noch tapfer weiter warten und freue mich auf den ersten Auftritt, idealerweise gemeinsam mit einem leckeren Stück Käse oder Fleisch(pastete). Das Rezept habe ich in dem wunderbaren Buch “Marmeladen, Chutneys & mehr” gefunden und war gleich von der leicht orientalischen Gewürzmischung begeistert – vielleicht geht es euch ja genauso.

Chutney mit Pflaumen und Koriander

Zutaten für 8 Gläser á 250 ml
8 cm Zimtstange
1 EL Koriandersamen
1 TL schwarze Pfefferkörner
1 kg Pflaumen
1 Sternanis
1 große Zwiebel
1 rote Chilischote, ohne Samen, fein gehackt
30 g Ingwer, gerieben
1 Limette, Abrieb und Saft
1/2 Zitrone, Abrieb und Saft
250 ml Rotweinessig
250 g Demerara-Zucker oder heller Muscovado-Zucker

Zubereitung
Den Zimt, den Koriander und die Pfefferkörner fein mörsern. Die Pflaumen häuten, halbieren und entsteinen, danach grob hacken.

Alle Zutaten in einen weiten Topf füllen und langsam zum Kochen bringen, dabei häufig umrühren, damit sich der Zucker gut auflösen kann.

Sobald der Zucker aufgelöstbist, 50-60 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Chutney dick eingekocht ist. Die Mischung gegen Ende der Einkochzeit häufig umrühren, damit sie nicht am Topfboden ansetzt und anbrennt.

Sobald das Chutney die gewünschte Konsistenz erreicht hat, die Mischung 10 Minuten lang abkühlen lassen und in die Gläser abfüllen.  Für den Super-Geschmack 1 Monat lang ziehen lassen.

Lasst es euch schmecken!
Désirée

Der Song zum Rezept:

Jam Session: Süchtig nach Blaubeermarmelade mit Ahornsirup

Liebt ihr Beeren auch so sehr wie ich? Von diesen kleinen Blaubeeren hier habe ich jedenfalls gleich mal ein ganzes Kilo gekauft. War so schön praktisch abgepackt. Auf dem Weg nach Hause habe ich als Beifahrerin gleich mal die ersten Hände voll genascht. Qualitätskontrolle…Ihr wisst Bescheid. Ähnlich ist es mit dem Ahornsirup: seit ich vor einigen Jahren das erste Mal davon probiert habe, bin ich dem Geschmack mit Haut und Haar verfallen. Ein Traum. Davon musste ich natürlich auch gleich ein paar Löffelchen probieren.
Die Kombination aus beidem gefällt mir so gut, dass ich schon fast alles weg stibitzt habe. Dabei waren es gar nicht soo viele Löffel…Also, dachte ich. Das Rezept habe ich bei Marisa McClellan gefunden.

Blaubeermarmelade mit Ahornsirup

Zutaten für 2 Gläser á 250 ml
680 g Blaubeeren
175 g Vollrohrzucker
120 ml Ahornsirup
2 EL Zitronensaftkonzentrat

 

Zubereitung
Die Gläser vorbereiten.

Die Blaubeeren nach und nach in einer großen Schüssel mit der Hand zerquetschen. Dann die Blaubeeren zusammen mit dem Zucker, dem Ahornsirup und dem Zitronensaftkonzentrat in einen Topf geben. Alles gut umrühren und aufkochen lassen.

Wenn die Masse richtig schön blubbert, weitere 10 bis 12 Minuten köcheln lassen. Gegebenenfalls ein wenig pürieren. Bei mir war das diesmal nicht notwendig.

Die Marmelade in die vorbereiteten Gläser füllen und gut verschließen.

Lasst es euch schmecken!
Désirée

 

Der Song zum Rezept: Joshua Radin | Beautiful Day